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Einheiten-Erfassungsbogen für Bundeswehr-Einheiten im Katastropheneinsatz

Logo der Bundeswehr.
Logo der Bundeswehr. Rechteinhaberin: Bundeswehr, Wikimedia Commons (gemeinfrei).

Bei Katastrophen im Inland leistet die Bundeswehr Amtshilfe nach Artikel 35 Grundgesetz — vom Verbindungskommando im Krisenstab bis zum SAR-Hubschrauber bei der Suche nach Vermissten. Dieser digitale Einheiten-Erfassungsbogen meldet die eingesetzten Kräfte mit Stärke, Funktion und Fahrzeugen — am Bildschirm ausgefüllt, als PDF im gewohnten Papier-Layout gedruckt und per QR-Code ohne Internet an den zivilen Meldekopf übergeben.

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SAR-Hubschrauber der Bundeswehr im Landeanflug.
SAR-Hubschrauber der Bundeswehr im Landeanflug. Foto: Thomas Heckmann, Lizenz CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons.

Verbindungskommando und SAR-Kommando als Startpunkt

Öffentlich mit Funktionsbezeichnung dokumentiert sind vor allem zwei Einheitstypen der zivil-militärischen Zusammenarbeit: das Kreis- bzw. Bezirksverbindungskommando (KVK/BVK) — die Verbindungsstelle der Bundeswehr im Krisenstab von Landkreis und Regierungsbezirk — sowie das SAR-Kommando des Heeres mit seinen Rettungshubschraubern. Für die meisten übrigen Bundeswehr-Einheiten der Amtshilfe (Sanitätsregimenter, ABC-Abwehr-, Pionier- und Feldjägertruppe) veröffentlicht die Bundeswehr keine Stärke- und Ausrüstungsnachweisung mit Funktionsliste — der Bogen bildet sie trotzdem ab, nur eben mit frei eingetragener Funktion statt vorausgefüllter Rolle. Fünf Beispielbögen mit belegter Besetzung liegen als Startpunkt bereit — in der App unter „Beispielbögen ansehen" in der Fußzeile.

Übergabe, wo kein Netz ist

Sammelraum in der Kaserne, Bereitstellungsraum vor Ort, Krisenstab im Landratsamt: Die App arbeitet nach dem ersten Aufruf vollständig offline. Der QR-Code auf der letzten PDF-Seite trägt den kompletten Bogen in sich — die zivile Führungsstelle scannt ihn und hat die Meldung im Gerät, ohne Verbindung zwischen den Geräten. Wie daraus die laufend summierte Übersicht über alle eingetroffenen Einheiten wird, zeigt Meldekopf digital.

Bergepanzer 3 „Büffel“ der Pioniertruppe der Bundeswehr, Bad Salzungen 2016.
Bergepanzer 3 „Büffel“ der Pioniertruppe, Bad Salzungen 2016. Foto: Boevaya mashina, Lizenz CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons.

Wo Namen und Erreichbarkeiten bleiben

Die Personendaten deiner Einsatzkräfte stehen im lokalen Speicher deines Geräts: kein Server, kein Konto, keine Cloud. Ein Bogen verlässt das Gerät nur, wenn du ihn selbst weitergibst — als PDF, als Datei, als QR-Code oder als Link. Welche Einträge gespeichert werden und welche Verbindungen die Anwendung von sich aus aufbaut, ist unter Open Source und Datenschutz vollständig aufgeführt.

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Häufige Fragen zur Bundeswehr-Amtshilfe

Wo bleiben die Daten der Soldatinnen und Soldaten?

Auf deinem Gerät. Es gibt keinen Server, keine Cloud und keine Konten; weitergegeben wird nur, was du selbst als PDF, Datei, QR-Code oder Link übergibst — nachzulesen in der Datenschutzerklärung. Namen sind ohnehin optional: Für die Stärkemeldung genügen die Zahlen.

Welche Organisation wähle ich für Bundeswehr-Einheiten?

Wähle im Bogen die Organisation „Bundeswehr"; die Einheit trägst du als Einheitstyp frei ein (z. B. „Kreisverbindungskommando" oder „SAR-Kommando Nörvenich"). Ein fest hinterlegtes Bundeswehr-Vokabular für Funktionen und Fahrzeugtypen gibt es bislang nicht — Freitext genügt.

Funktioniert das mit zivilen Einheiten zusammen?

Ja. Ein Meldekopf sammelt Feuerwehr-, DRK-, THW- und weitere Hilfsorganisations-Einheiten in derselben Übersicht wie Bundeswehr-Kräfte — der Bogen ist für alle Organisationen derselbe, nur Begriffe passen sich an.

Was kostet die App?

Nichts. Die App ist freie Software unter der EUPL-1.2 — kostenlos, ohne Konto, ohne Bezahlschranke und ohne Werbung; der Quellcode liegt offen auf GitHub.

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