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Einheiten-Erfassungsbogen für die DLRG

Logo der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).
Logo der DLRG. Quelle: Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., Wikimedia Commons (gemeinfrei).

Hochwasser, Deichverteidigung, Absicherung einer Großveranstaltung: Wenn DLRG-Einheiten überörtlich ausrücken, braucht die anfordernde Führungsstelle eine klare Meldung — wer kommt, mit welcher Stärke, mit welchen Fahrzeugen und Booten, was wird gebraucht. Dieser digitale Einheiten-Erfassungsbogen ist das kostenlose Online-Tool dafür, gebaut für Einsatzstellen, an denen es weder Steckdose noch stabiles Netz gibt.

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DLRG-Rettungsboot „Cassius“ in Bonn.
DLRG-Rettungsboot „Cassius“, Ortsgruppe Bonn. Foto: Sir James, Lizenz CC BY 3.0, Wikimedia Commons.

Sieben fertige Beispielbögen: Wasserrettungszug und -verband

In der App liegen sieben Beispielbögen für DLRG-Einheiten bei. Sie folgen dem „Stärke- und Ausstattungsnachweis (STAN) der Wasserrettungszüge und -verbände“ der Koordinierungsstelle Wasserrettung Baden-Württemberg (Stand 10/2023): je Teileinheit ein eigener Bogen, so wie auch gemeldet wird. Modelliert ist ein Wasserrettungszug im Bezirk Mittelbaden, dessen Teileinheiten von verschiedenen Ortsgruppen gestellt werden, dazu die beiden Führungstrupps des Wasserrettungsverbandes.

Teileinheit Stärke Fahrzeuge im Bogen
Führungstrupp (Zug)1/1/2/4KdoW
Strömungsrettergruppe0/1/7/8SrGrFzg, Raft-Anhänger
Bootsgruppe0/1/4/5Bootsgerätewagen, HWB-Anhänger
Tauchgruppe0/1/5/6GW-Wasserrettung
Logistiktrupp0/1/3/4GW-Logistik
Führungstrupp (Verband)2/1/1/4ELW 1
Verbandsführung1/1/2/4KdoW

Ein Klick lädt den Bogen, danach passt du nur an, was bei deiner Gliederung abweicht: Ortsgruppe, Funkrufnamen, tatsächliche Besetzung. Den angepassten Bogen speicherst du als eigene Vorlage, sodass deine nächste Meldung in Minuten steht. Auch die Katastrophenschutz-Aufstellungen mehrerer Bundesländer, in denen die DLRG Wasserrettungseinheiten stellt, sind als Landesvorlagen enthalten.

Ortsgruppe, Bezirk, Landesverband — die DLRG-Gliederung ist hinterlegt

Wählst du im Bogen die DLRG als Organisation, bietet die App die Hierarchie-Ebenen der DLRG an: Ortsgruppe, Bezirk beziehungsweise Kreisgruppe und Landesverband. Du trägst also nicht in ein Feuerwehr-Formular hilfsweise deine Ortsgruppe ein, sondern meldest in deinen eigenen Begriffen — und die empfangende Stelle sieht, aus welcher Ebene die Einheit kommt. Für Einheiten des Wasserrettungsverbandes lässt sich die Koordinierungsstelle als weitere Ebene ergänzen.

Beim Funkrufnamen ist das Kennwort „Pelikan“ hinterlegt. Die Kennzahlen dahinter bleiben frei eintragbar: Anders als das THW mit seiner Taschenkarte hat die DLRG kein bundesweit einheitliches Kennzahlenschema, deshalb gibt die App hier nichts vor, was in deinem Landesverband anders geregelt sein könnte.

Stärkemeldung und Sofortbedarf

Gezählt wird in der gewohnten Form Führer / Unterführer / Mannschaft / Gesamt. Fahrzeuge erfasst du mit Funkrufname und Kennzeichen, der Sofortbedarf — Verpflegung, Unterkunft, Kraftstoff, Material — hat seinen festen Platz auf dem Bogen. Das PDF folgt dem gewohnten Papier-Layout; alle Felder zeigt die Übersicht über Vorlage und Aufbau.

Am Wasser gibt es kein WLAN — braucht es auch nicht

Die App arbeitet nach dem ersten Aufruf vollständig offline, als installierbare Web-App auch auf deinem Diensthandy. Übergeben wird der Bogen per QR-Code: Er enthält den kompletten Inhalt, nicht bloß einen Link — die Gegenstelle scannt ihn und hat die Meldung im Gerät, ohne Verbindung zwischen den Geräten. Wie ein Meldekopf daraus die Übersicht über alle eingetroffenen Einheiten baut, steht auf der eigenen Seite dazu.

DLRG-Erfassungsbogen digital auf dem Smartphone: ausgefüllter Bogen der Bootsgruppe eines Wasserrettungszugs mit Stärke 0/1/4/5 in der Gesamtübersicht.
Bootsgruppe auf dem Telefon erfasst: einmal geladen, läuft die App ohne Netz.
DLRG-Rettungsboot im Einsatz auf der Donau.
DLRG-Rettungsboot im Einsatz auf der Donau. Foto: High Contrast, Lizenz CC BY 3.0 DE, Wikimedia Commons.

Wo Namen und Erreichbarkeiten bleiben

Die Personendaten deiner Einsatzkräfte stehen im lokalen Speicher deines Geräts: kein Server, kein Konto, keine Cloud. Ein Bogen verlässt das Gerät nur, wenn du ihn selbst weitergibst — als PDF, als Datei, als QR-Code oder als Link. Welche Einträge gespeichert werden und welche Verbindungen die Anwendung von sich aus aufbaut, ist unter Open Source und Datenschutz vollständig aufgeführt.

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Häufige Fragen zur DLRG

Wo bleiben die Daten der Helferinnen und Helfer?

Auf deinem Gerät. Es gibt keinen Server, keine Cloud und keine Konten; weitergegeben wird nur, was du selbst als PDF, Datei, QR-Code oder Link übergibst — nachzulesen in der Datenschutzerklärung. Namen sind ohnehin optional: Für die Stärkemeldung genügen die Zahlen.

Kostet die App etwas oder braucht sie ein Konto?

Nein und nein. Die App ist freie Software unter der EUPL-1.2 — kostenlos, ohne Konto, ohne Bezahlschranke und ohne Werbung; der Quellcode liegt offen auf GitHub.

Funktioniert die Übergabe auch an andere Organisationen?

Ja. Der Bogen ist BOS-übergreifend — ein Meldekopf der Feuerwehr oder des THW liest den QR-Code einer DLRG-Einheit genauso ein wie den der eigenen Organisation. Genau dafür ist das Werkzeug gemacht.

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Kostenlos, ohne Anmeldung, alle Daten bleiben auf deinem Gerät.