Einheiten-Erfassungsbogen für den ASB
Beim MANV zählt jede Minute, bei der Übung jede Wiederholung — und in beiden Fällen beginnt es mit derselben Frage: Welche Einheit ist mit welcher Stärke und welchen Fahrzeugen einsatzbereit? Dieser digitale Einheiten-Erfassungsbogen ist das kostenlose Online-Tool für den Arbeiter-Samariter-Bund: Die Meldung der Schnelleinsatzgruppe oder KatS-Einheit entsteht am Bildschirm, wird als PDF im gewohnten Papier-Layout gedruckt und wandert per QR-Code ohne Internet zur Führungsstelle.
Von der SEG bis zur KatS-Einheit
Der Bogen kennt den ASB als eigene Organisation — Begriffe, taktische Zeichen und Kennfarbe passen sich an. Gezählt wird die Stärke in der gewohnten Gliederung Führer / Unterführer / Mannschaft / Gesamt; Fahrzeuge vom KTW bis zum GW-San stehen mit Funkrufname und Kennzeichen im Bogen. Für die Katastrophenschutz-Einheiten, die die Hilfsorganisationen in mehreren Bundesländern stellen, liegen fertige Landesvorlagen bei; für die vierteilige Einsatzeinheit (Führung, Sanitätsgruppe, Betreuung, Technik und Sicherheit), wie sie der ASB gemeinsam mit den anderen Hilfsorganisationen stellt — die ASB-eigene Sanitätsgruppe bestätigt dieselbe Fahrzeug- und Rollenaufteilung —, findest du in der App unter „Beispielbögen" fertige Bögen mit Rollen bis auf die einzelne Funktion.
Schnell erfasst — auch ohne eigenen Bogen
Trifft eine ASB-Einheit ohne Bogen am Bereitstellungsraum ein, erfasst der Meldekopf sie am Tablet in wenigen Minuten: Stärke über Touch-Zähler, Führungskraft, Fahrzeuge. Bringt sie einen QR-Code mit, genügt ein Scan — der Code enthält den kompletten Bogen, nicht bloß einen Link. Die Sammlung summiert Stärke und Bedarf laufend über alle anwesenden Einheiten.
Auswertung ohne Abtippen
Was digital gemeldet wurde, muss niemand mehr abschreiben: Du gibst die Einsatz-Sammlung als Sammel-PDF oder Datei weiter und exportierst die Tabellen als CSV für die Stabsarbeit. Und wenn du die Herkunft belegen willst, versiehst du einen Bogen mit einer Ed25519-Signatur; freiwillige Absenderangaben machen Rückfragen möglich.
Wo Namen und Erreichbarkeiten bleiben
Die Personendaten deiner Einsatzkräfte stehen im lokalen Speicher deines Geräts: kein Server, kein Konto, keine Cloud. Ein Bogen verlässt das Gerät nur, wenn du ihn selbst weitergibst — als PDF, als Datei, als QR-Code oder als Link. Welche Einträge gespeichert werden und welche Verbindungen die Anwendung von sich aus aufbaut, ist unter Open Source und Datenschutz vollständig aufgeführt.
Häufige Fragen zum ASB
Wo bleiben die Personendaten der Einsatzkräfte?
Auf deinem Gerät. Es gibt keinen Server, keine Cloud und keine Konten; weitergegeben wird nur, was du selbst als PDF, Datei, QR-Code oder Link übergibst — nachzulesen in der Datenschutzerklärung. Namen sind ohnehin optional: Für die Stärkemeldung genügen die Zahlen.
Wie schnell ist eine Einheit erfasst?
Mit gespeicherter Vorlage: unter einer Minute — laden, mustern, fertig. Ohne Vorlage führt dich der Assistent in fünf Schritten durch Einheit, Einsatz, Personal, Fahrzeuge und Sofortbedarf; am Meldekopf reicht dir die Schnellerfassung mit Stärke und Fahrzeugen.
Lassen sich die Daten in andere Systeme übernehmen?
Ja — als CSV-Export der Einsatz-Sammlung für Tabellen und Stabsarbeit, als Datei zum Wiedereinlesen in die App und als PDF für den Papierlauf. Einen Server, an den deine Daten fließen, gibt es bewusst nicht.
Was kostet die App und wer pflegt sie?
Nichts. Die App ist freie Software unter der EUPL-1.2 — kostenlos, ohne Konto, ohne Bezahlschranke und ohne Werbung; der Quellcode liegt offen auf GitHub. Entwickelt wird sie ehrenamtlich, neben dem eigenen Dienst.
Kostenlos, ohne Anmeldung, alle Daten bleiben auf deinem Gerät.