Digitaler Erfassungsbogen für die Feuerwehr
Ob Kreisfeuerwehrbereitschaft auf dem Marsch, Zug in der überörtlichen Hilfe oder Ortswehr im Hochwassereinsatz: Am Bereitstellungsraum zählt, dass die Stärkemeldung schnell, leserlich und vollständig ankommt. Dieser digitale Erfassungsbogen ist das kostenlose Online-Tool dafür — er füllt sich am Bildschirm statt auf der Motorhaube aus, druckt das gewohnte Papierformular und übergibt den kompletten Bogen per QR-Code, ganz ohne Internet.
Stärkemeldung, wie die Feuerwehr sie meldet
Gezählt wird in der gewohnten Gliederung Führer / Unterführer / Mannschaft / Gesamtstärke. Namen und Funktionen (Zugführer, Gruppenführer, Atemschutzgeräteträger …) lassen sich erfassen, sind für die Meldung aber nicht Pflicht. Die Begriffe im Bogen — Dienstgrade, Einheitsbezeichnungen, Funkrufnamen — passen sich der gewählten Organisation an, statt THW-Vokabular über die Feuerwehr zu stülpen.
Fahrzeuge mit taktischen Zeichen nach DV 102
LF, TLF, DLK, ELW, GW-L: Fahrzeuge werden mit Funkrufname und Kennzeichen erfasst und erscheinen im PDF mit ihrem taktischen Zeichen nach DV 102 — der Bogen sieht aus wie vom Zeichenbrett, nicht wie ein Ausdruck aus der Tabellenkalkulation. Welche Felder der Bogen insgesamt enthält, zeigt die Übersicht über Vorlage und Aufbau.
Fertige Bögen für den Katastrophenschutz
Für die Katastrophenschutz-Einheiten mehrerer Bundesländer — darunter viele Brandschutz- und Löschzüge — liegen fertige Beispielbögen bei, abgeleitet aus den jeweiligen Landesregelungen, samt Teileinheiten und Funkrufnamen. Einmal geladen, wird nur noch angepasst, was vor Ort abweicht; Details auf der Seite Katastrophenschutz der Länder. Ein eigener Bogen lässt sich zudem als Vorlage speichern — bei der nächsten Alarmübung wird nur gemustert statt neu getippt.
Übergabe am Bereitstellungsraum: scannen statt stapeln
Der QR-Code auf der letzten PDF-Seite enthält den vollständigen Bogen. Die Führungsstelle scannt ihn und hat Stärke, Fahrzeuge und Bedarf sofort im eigenen Gerät — ohne Funknetz, ohne Server. Wie daraus eine laufend summierte Übersicht über alle eingetroffenen Einheiten wird, beschreibt die Seite Meldekopf digital.
Häufige Fragen aus der Feuerwehr
Was kostet die App — und wer steckt dahinter?
Nichts. Sie ist freie Software (EUPL-1.2) eines ehrenamtlichen Helfers, ohne Werbung, Konten oder Bezahlschranke; der Quellcode liegt offen auf GitHub.
Wo landen die Daten der Einsatzkräfte?
Auf dem Gerät, das den Bogen ausfüllt — sonst nirgends. Es gibt keinen Server und keine Cloud; weitergegeben wird nur, was man selbst als PDF, Datei oder QR-Code übergibt (Datenschutzerklärung).
Ersetzt das unser Papierformular?
Es erzeugt das Papierformular: Das PDF folgt dem gewohnten Layout des Einheiten-Erfassungsbogens und lässt sich unverändert in den Papierlauf geben. Der QR-Code macht dasselbe Blatt zusätzlich maschinenlesbar — mehr dazu im Vergleich Papier oder digital?